D-A-D

Raketenbass, spektakuläre Shows und dann diese Hits: D-A-D müssten eigentlich viel größer sein. Aber manchmal soll es einfach nicht sein und so kehrte man dereinst kurz vor der musikalischen Weltherrschaft, gestoppt vom Grunge und der eigenen Nonkonformität, wieder um und beschränkte sich einfach darauf, sich bei Fans, Presse und in der Branche einen tadellosen Ruf zu erspielen. Kein Festival, das die Dänen nicht schon bespielt hätten, kein Bühnendesign, das zu verrückt gewesen wäre - und vor allem kein Club, der nicht schon zum Kochen gebracht worden wäre. Mit inzwischen knapp 35 Jahren im Geschäft, ist man in der Heimat nach wie vor eine Institution, füllt die größten Hallen des Landes und headlined die wichtigsten Festivals. Und ganz ehrlich: Auch wenn es mit der Weltherrschaft vielleicht nicht mehr klappt, aber das Quartett ist jederzeit in der Lage, eine Festivalcrowd für sich einzunehmen. Widerstand ist zwecklos!